Inhalt überspringen

Justizhelferin / Justizhelfer (m/w/d) im Justizwachtmeisterdienst (Entgeltgruppe 4 TV-L) unbefristet

HagenVor OrtVollzeit
Lenzmannstraße 16 - 22, 58095 Hagen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Jobbeschreibung

Bei der Staatsanwaltschaft Hagen sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt mehrere Stellen im Justizwachtmeisterdienst als

Justizhelfer/in (m/w/d)
(Entgeltgruppe 4 TV-L)

unbefristet in Vollzeit bzw. Teilzeit zu besetzen.

Die Einstellung erfolgt als Justizbeschäftigte/Justizbeschäftigter in der Entgeltgruppe 4 TV-L. Das monatliche Anfangsgehalt (brutto) beträgt im Regelfall 2.949,24 € (Stand: 01.04.2026) bei Vollzeitbeschäftigung.

Die Arbeitszeit beträgt derzeit 39 Std. 50 Min./Woche bei Vollzeitzeitbeschäftigung. Flexible Arbeitszeit ist obligatorisch.

Bei entsprechender Eignung und Vorliegen der persönlichen und laufbahnrechtlichen Voraussetzungen kommt eine spätere Übernahme in das Beamtenverhältnis nach erfolgreichem Abschluss des Vorbereitungsdienstes für den Justizwachtmeisterdienst in Betracht.

Aufgabenbereich

Der Einsatz erfolgt im Aufgabenbereich des Justizwachtmeisterdienstes:

  • Mitarbeit im Pforten- und Auskunftsdienst
  • Mitarbeit in der Posteingangs- und Postausgangsbearbeitung
  • Aktenzutrag und -abtrag
  • Mitarbeit im Aktenarchiv
  • Akten- und Schriftguttransporte auch umfangreicher Art
  • allgemeine Botentätigkeit
  • Mithilfe bei hausinternen Umzügen
  • Fahrdiensttätigkeit
  • Besorgung der Hausdienstgeschäfte
  • Erledigung von Aufgaben nach Einzelzuweisung
  • bei absehbarer Übernahme in das Beamtenverhältnis: Erledigung von Aufgaben nach der Dienstordnung für den Justizwachtmeisterdienst (u.a. im Rahmen der Gebäude- und Personensicherung).

Der Einsatz erfolgt im Gebäude der Staatsanwaltschaft Hagen.

Im Zuge der Digitalisierung und der sukzessiven Einführung der elektronischen Akte arbeiten Sie ebenfalls an EDV-Arbeitsplätzen im elektronischen Posteingang und der zentralen Scanstelle.

Anforderungsprofil

  • erfolgreicher Hauptschulabschluss oder ein als gleichwertig anerkannter Bildungsstand
  • abgeschlossene Berufsausbildung
  • Volljährigkeit zum Zeitpunkt der Einstellung
  • körperliche Fitness und der Tätigkeitsbeschreibung entsprechend gesundheitliche Eignung. Nachweis bei Bewerbung durch Vorlage des "Deutschen Sportabzeichens" oder "Sportabzeichens für Menschen mit Behinderung" (wünschenswerter Weise nicht älter als ein Jahr) oder durch eine aktuelle Bescheinigung über Art und Umfang der sportlichen Aktivität (z.B. durch Sportverein, Sportverband)
  • Belastbarkeit auch in Stress-Situationen
  • Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein und Einsatzbereitschaft
  • selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten
  • sicheres Auftreten und Durchsetzungsfähigkeit
  • Bereitschaft und Fähigkeit zur Einarbeitung in neue Aufgabenfelder
  • Grundkenntnisse im Umgang mit dem PC (Office-Anwendungen)
  • Führerschein Klasse B

Für eine spätere Übernahme in das Beamtenverhältnis sollten bei einer Einstellung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) auch die Voraussetzungen für eine spätere Verbeamtung vorliegen, die Bewerberin/der Bewerber somit

  • die deutsche Staatsangehörigkeit im Sinne des Art. 116 des Grundgesetzes oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union (EU) oder eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder eines Drittstaates, dem Deutschland und die EU vertraglich einen entsprechenden Anspruch auf Anerkennung von Berufsqualifikationen eingeräumt haben, besitzen,
  • Gewähr dafür bieten, dass sie/er jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes eintritt,
  • über die erforderliche gesundheitliche Eignung verfügen; für Schwerbehinderte bedeutet dies den Nachweis des für den Justizwachtmeisterdienst erforderlichen Mindestmaßes körperlicher Rüstigkeit.

Da die Altersgrenze zur Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe bei 42 Jahren (für schwerbehinderte Personen bei 45 Jahren) liegt und zuvor eine Bewährung im Beschäftigtenverhältnis nach dem TV-L sowie ein erfolgreicher Abschluss des Ausbildungslehrgangs im Ausbildungszentrum der Justiz NRW, Nebenstelle Monschau, erforderlich ist, sollte die Bewerberin/der Bewerber bei der Einstellung zudem nicht älter als 37 Jahre (schwerbehinderte Personen nicht älter als 40 Jahre) sein.

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die berufliche Entwicklung von Frauen. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. In den Bereichen, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen und gleichgestellter behinderter Menschen im Sinne des § 2 Abs. 3 SGB IX sind ausdrücklich erwünscht.

Eine Abbildung der Vielfalt in unserer Gesellschaft bei unseren Beschäftigten ist uns wichtig. Deshalb sind Bewerbungen von Menschen unabhängig von ethnischer Herkunft, Geschlecht, geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung, Religion, Weltanschauung oder sozialer Herkunft ausdrücklich willkommen.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe, ob eine Voll- bzw. Teilzeittätigkeit in Betracht kommt, vorzugsweise auf elektronischem Wege (bewerbung@sta-hagen.nrw.de) oder auf dem Postweg mit aussagefähigen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugniskopien betreffend Schulabschluss und Abschluss der Berufsausbildung, Unterlagen über Ihre bisherigen Tätigkeiten sowie weiterer Nachweise gemäß Anforderungsprofil, Kopie des Führerscheins, Nachweise der sportlichen Fitness) sowie unter Beifügung der Anlage 1 und Anlage 2 bis zum 20.11.2026 an:


Leitender Oberstaatsanwalt
Lenzmannstraße 16 - 22
58095 Hagen

Für weitere Informationen steht als Ansprechpartner Herr JAR van der Wal (Tel.: 02331/393-366) zur Verfügung.

Hinweis zum Datenschutz:

Mit Abgabe einer Bewerbung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten während des laufenden Bewerbungsverfahrens elektronisch gespeichert werden. Die Löschung erfolgt gemäß den gesetzlichen Löschungsfristen sechs Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens.

Land Nordrhein-Westfalen

1000+ Mitarbeiter

713 offene Stellen

Ähnliche Jobs

Jobs ansehen